Zum Inhalt springen

Burnout

Was ist eigentlich "Burnout"?

Burnout ist ein psychisches Syndrom: „Emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfungszustand nach einem vorangegangenen Prozess hoher Arbeitsbelastung, Stress und/oder Selbstüberforderung.“

Großes Wörterbuch Psychologie; Compact, 2007

Ein Burnout verläuft in Phasen, wird oft viel zu spät oder gar nicht erkannt und endet im schlimmsten Fall in innerer Leere, Depression und völliger Erschöpfung bis hin zum Zusammenbruch.

Wenn dies eingetreten ist muss man mit einer Pause und Therapiezeit von bis zu einem Jahr mit anschließender Wiedereingliederungszeit in den Beruf rechnen. Bis dahin hat der Betroffene jedoch schon viele Stadien durchlaufend in jedem dieser Stadien können professionelle Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, die das Schlimmste verhindern und zu einer rechtzeitigen Stabilisierung des Betroffenen führen können.

Burnout

Risikofaktoren für Burnout

Wir leben in einer extrem leistungsorientierten Gesellschaft. Sein Bestes zu geben ist für viele selbstverständlich. Das kann der Einstieg in die Spirale zum Burnout sein. Daher kann grundsätzlich jeder in einen Burnout geraten. Es gibt jedoch Faktoren, die Burnout begünstigen. Diese lassen sich in drei Kategorien einteilen:

bildschirmfoto-2020-04-14-um-11-16-00

Von Burnout sind meist Leistungsträger betroffen, die für einen langen Zeitraum als besonders belastbar galten und dessen Ausfalls dann umso überraschender und einschneidender für den Arbeitsgeber ist.

Persönliche Faktoren:

Besonders gefährdet sind Menschen, die sehr ehrgeizig sind, sich stark mit dem Beruf identifizieren und einen hohen Anspruch an sich selbst haben. Perfektionismus und eine Persönlichkeitsstruktur, die eher den Anforderungen anderer gerecht werden möchte als eigene Grenzen wahr und ernst zu nehmen begünstigen Burnout.


Berufliche Faktoren:

Hohe Leistungsanforderungen und große Arbeitsbelastung sind ebenso wichtige Faktoren bei der Entstehung eines Burnouts wie fehlende Wertschätzung, Rollenkonflikte und hohe emotionale Belastung am Arbeitsplatz.


Placement

Wie groß die Schnittfläche von persönlichen Werten und Fähigkeiten mit den Anforderungen am Arbeitsplatz ist, hat ebenfalls großen Einfluss auf die persönliche Belastung und damit auf Enstehung von Burnout.

Wie unterstütze ich bei Burnout?

Als Coach und Therapeutin nach HPG kann ich Menschen sowohl in der Prävention als auch während eines Burnout und im Wiedereinstieg in den Beruf begleiten und wertvolle Unterstützung bieten. Durch meine professionelle Begleitung vermindert sich das Risiko eines Burnouts, verkürzt sich die Krankheitszeit und wird das Rückfallrisiko nach dem Wiedereinstieg deutlich gesenkt. Das wichtigste ist, zu erkennen in welcher Situation sich ein Mitarbeiter oder eine Führungskraft befindet. In den ersten Phasen, die am schwersten zu erkennen sind, weil sie für uns oft schon zur Normalität geworden sind.

Daher ist es bei der Prävention ist es besonders wichtig, erste Anzeichen von Erschöpfung zu erkennen und ernst zu nehmen. Sie zeigen sich u.a. folgendermaßen: Konzentrationsschwäche, Entscheidungen fallen zunehmend schwerer, Rückzug und Isolation, keine Freizeitaktivitäten mehr, Prograstantion und/oder Resignation. Hier ist ein berufsbegleitendes Coaching möglich und extrem unterstützend. Je früher die Prävention einsetzt, desto besser.

Gibt es bereits körperlich Symptome oder starke Erschöpungsanzeichen, wie Gefühl von Sinnlosigkeit und Entmutigung, Arbeitswiderwille, Reizbarkeit, Müdigkeit und Schlafstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Verspannungen, ist oft schon eine Pause indiziert. Hier unterstützte ich meine Klienten auch mit Information und bei verschiedenen notwendigen Schritten.

Ist ein Mensch bereits in der letzten Phase eines Burnouts, kann sich kaum noch motivieren, ist sehr erschöpft bis hin zum Zusammenbruch oder hat depressive Symptome, ist medizinische Hilfe unumgänglich. Ich begleite meine Klienten auch hier mit meinem Wissen und als Anlaufstelle.

Mein Ziel ist es, dass Menschen, die von einem Burnout bedroht oder betroffen sind wieder ein gesundes, entspanntes und erfolgreiches Leben führen können.

Was biete ich konkret an?

bildschirmfoto-2020-04-14-um-12-26-01
bildschirmfoto-2020-04-14-um-13-02-35
bildschirmfoto-2020-04-14-um-13-04-20

Warum ist die Wiedereingliederung so wichtig?

Die Konfrontation mit der "alten Situation" nach einer burnoutbedingten Pause ist eine große Herausforderung für Betroffenen. Sich dem System zu stellen, an dem sie scheinbar gescheitert sind, fühlt sich oft wie eine unüberwindbare Barriere an und birgt tatsächlich ein Risiko:
Beschäftigt sich ein Burnout-Betroffener nicht intensiv mit seiner beruflichen Ausrichtung, seinen Zielen, seinen Fähigkeiten und Werten, erhöht sich das Rückfallrisiko bei der Rückkehr in den meist unveränderten beruflichen Kontext. Die bewusste und intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeitssturktur sowie eine klare Positionierung zu persönlichen und beruflichen Zielen ist für eine dauerhafte Rückkehr in das Berufsleben besonders wichtig.

Ich unterstütze Menschen bei diesen Themen und beim stufenweisen Wiedereintritt in den Beruf. Dadurch minimiert sich die Gefahr eines erneuten Burnouts und verkürzt sich die Wiedereingliederungszeit.

 

Quellen: zwölf Stadien eines Burnouts nach Freudenberger

nach oben